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Jeder hat das Recht auf seine eigene Meinung, aber er hat keinen Anspruch darauf, daß andere sie teilen.
Manfred Rommel
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Presseberichte sind hier erschienen:
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Neue Presse, Hannover, 24.01.2005
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von Andreas Krasselt
Galaktisches Tempo: In nur 44 Stunden Roman verfasst
15 Science-Fiction-Autoren stellen neuen Schreiberrekord auf
Lichtgeschwindigkeit: Schnell wie nie zuvor entstand in Wolfenbüttel ein 338 Seiten starker Science-Fiction-Roman.
WOLFENBÜTTEL. Auf die Stühle, Stifte fertig, los: Nicht Muße, sondern Tempo waren gefragt, als am Wochenende 15 Autoren in Wolfenbüttel zum Rekordversuch antraten. Ihr Ziel: Gemeinsam den schnellsten Science-Fiction-Roman zu verfassen, der je geschrieben wurde. Am Sonntag um 11.05 Uhr waren die Finger wund, aber das Ziel erreicht: Die 338 Seiten starke Geschichte aus fernen Galaxien war fertig, in nur 44 Stunden – ein wahrhaft intergalaktisches Tempo.
Science-fiction-Seminare haben in Wolfenbüttel Tradition. Seit zehn Jahren treffen sich hier Laien und Profis zweimal im Jahr zur Schreibwerkstatt – sachkundig angeleitet vom Chefredakteur der 44 Jahre alten Perry-Rhodan-Serie, Klaus Frick, und, seit vier Jahren als fester zweiter Dozent dabei: Deutschland erfogreichster Science-Fiction-Autor, Andreas Eschbach.
Freitag, 16 Uhr, Start der Rekordjagd: Die Köpfe der Teilnehmer stecken voller Ideen. Genug um 20 Romane zu füllen. Vielen fällt es schwer, sich von eigenen Vorstellungen zu trennen. Fünf Hauptcharaktere werden aus der Materialfülle ausgewählt und der Roman in vier Akte unterteilt. Jeweils drei Autoren begleiten eine Figur über die ganze Strecke hinweg.
Nach dem Abendessen wird die Handlung des ersten Aktes erarbeitet und in 15 Kapitel aufgeteilt – für jeden Autoren eines. Ab 22 Uhr wird geschrieben. Die Nacht wird kurz. Die letzten kommen erst gegen vier Uhr ins Bett.
Der Samstag: Ab neun Uhr rauchen wieder die Köpfe. Gegen 21 Uhr wird schließlich der Handlungsfaden des letzten Aktes festgelegt. Mit wunden Fingern geht´s weiter.
Sonntag: Die letzten Zeilen treffen um 11.05 Uhr ein; der Weltrekord ist gelungen. Nun gilt es noch, einen Verleger zu finden. Arbeitstitel des Werks: "Nur 44 Stunden"
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Braunschweiger Zeitung, 25.01.05
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Der literarische Rekordversuch ist geglückt
15 Autoren schrieben an einem Wochenende in der Bundesakademie einen Roman
WOLFENBÜTTEL. 300 Roman-Seiten in 44 Stunden – das gelang am Wochenende 15 Autoren aus Deutschland und Österreich bei einem Projekt der Bundesakademie für kulturelle Bildung.
Geleitet wurde dies von dem Sciencefiction-Autor Andreas Eschbach ("Das Jesus-Video", "Eine Billion Dollar") und dem Chefredakteur der Perry-Rhodan-Serie Klaus N. Frick. Für Eschbach, den Initiator des Vorhabens, sollte das "verrückte Experiment" zeigen, wie sich mit solider Planung und der nötigen Schreibenergie auch solche ein Rekordversuch bewältigen lässt. Und die Autoren sollten bei künftigen Buchvorhaben seltener auf die Frage verfallen, wie man das nächste weiße Blatt zügig überlisten kann.
Als am vergangenen Freitag um 16 Uhr der Startschuss zu diesem Projekt fiel, war noch alles offen: Handlung und Dramaturgie mussten abgestimmt, Figuren und zentrale Konflikte erfunden werden. Am Sonntag, um Punkt 12 Uhr, war die Arbeit getan, die anfängliche Skepsis bei allen Beteiligten gewichen und das fertige Romanmanuskript an Metern von Stellwänden zu bestaunen.
Der Roman handelt von einer waghalsigen Expedition zum Jupiter und erscheint demnächst in der Reihe der "Wolfenbüttler Akademie-Texte" mit Materialien zu diesem Schreibprojekt.
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Literaturcafe, 25.01.05
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www.literaturcafe.de
Ein Roman in 44 Stunden
Die Bundesakademie für kulturelle Bildung Wolfenbüttel teilt uns heute in einer Pressemitteilung Folgendes mit:
Literarischer Rekordversuch geglückt 15 Autoren schrieben Roman an einem Wochenende
300 Roman-Seiten in 44 Stunden - das gelang am letzten Wochenende 15 Autorinnen und Autoren aus Deutschland und Österreich.
Der Sciencefiction-Autor Andreas Eschbach (Das Jesus Video; Eine Billion Dollar) und der Chefredakteur der Perry-Rhodan-Reihe, Klaus N. Frick, haben dieses einzigartige Projekt an der Bundesakademie für kulturelle Bildung Wolfenbüttel geleitet. Für den Initiator des Projekts, Andreas Eschbach, sollte das "verrückte Experiment" zeigen, wie sich mit solider Planung und der nötigen Schreibenergie auch solch ein Rekordversuch bewältigen lässt.
Und die Autoren sollten bei künftigen Buchvorhaben seltener auf die Frage verfallen, wie man das nächste weiße Blatt zügig überlisten kann.
Als am letzten Freitag um 16 Uhr der Startschuss zu diesem Projekt fiel, war noch alles offen: Handlung und Dramaturgie mussten abgestimmt, Figuren und zentrale Konflikte erfunden werden. Am Sonntag um Punkt 12 Uhr war die Arbeit getan, die anfängliche Skepsis bei allen Beteiligten gewichen und das fertige Romanmanuskript an Metern von Stellwänden zu bestaunen.
Der Roman handelt von einer waghalsigen Expedition zum Jupiter und erscheint demnächst in der Reihe der "Wolfenbütteler Akademie-Texte" mit Materialien zu diesem Schreibprojekt. Arbeitstitel: Sie hatten 44 Stunden.
Ob solche medienbezogenen Aktionen nützlich sind? Ob sie den Autoren wirklich etwas bringen? Oder schaden sie dem Ansehen der Autoren eher? Ein Buch, so könnte suggeriert werden, ist ja nichts besonderes. Sowas schreibt man ja an einem Wochenende. Ein Retortenprodukt. Ein literarisches "Deutschland sucht den Superstar".
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