Wenige schreiben, wie ein Architekt baut,
vielmehr die meisten so, wie man Domino spielt.

Arthur Schopenhauer

In meinem aktuellen Roman erlebt der Leser 24 Tage im Leben des Kräuterkundlers Ameron Heilsammler. In dieser turbulenten Zeit muß Ameron alte Denkweisen abschütteln und erfährt Dinge, die er lieber verleugnet hätte.

Die Weiße Seuche bricht aus, und ganze Landstriche sind von Vernichtung bedroht. Zusammen mit seinem Sohn Borenor verläßt Ameron seine Heimatstadt auf der Suche nach einem Heilmittel gegen die verheerende Krankheit. Die Spur führt sie tief in den Süden des Landes, doch schon bald erkennt Ameron, daß er mit Pflanzenkunde allein das Rätsel nicht lösen kann. Er muß sich der verhaßten Heilmagie stellen oder scheitern.

Doch Gefahr droht auch von anderer Seite: Okoun, Priester des Einen Gottes, ist Ameron auf den Fersen. Er will ihn um jeden Preis stoppen, denn das Haus des Einen Gottes verliert alles, wenn die Heilung entdeckt wird.

So wird Amerons Suche zur Jagd auf Leben und Tod ...

Für die Ungeduldigen gibt es hier schon eine Leseprobe aus dem ersten Kapitel.

 

Stand im April 2010:
Amerons zweiter Draft liegt noch unverändert, obwohl es Versuche meinerseits gab, das Magiekonzept zu erweitern, um auch die andere Seite zu zeigen. Doch das verlief schnell im Sande, da mir ein anderes Projekt dazwischen funkte.
Doch die Idee ist weiterhin reizvoll für mich, Amerons und Borenors Geschichte fortzuführen. Und irgendwann werde ich entscheiden, wie es weitergeht: Planung für Band 2 und 3 oder der dritte Draft für den Ameron-Einzelroman.

Stand im März 2009:
Draft 2: Tage 1 bis 24
Streichvolumen: 327000 Zeichen (etwa 225 Normseiten); Streichquote (gesamt): 19%
Im Gesamttext sind jetzt knapp ein Fünftel des Textes gestrichen. Am Ende hätte es noch ein bißchen Potential gegeben, doch habe ich mir die Arbeit gespart. Denn - immer mehr wächst in mir der Wunsch, nicht nur die Heilmagie zu zeigen, sondern auch der Kehrseite der Medaille gerecht zu werden. So grübele ich darüber nach, ob Amerons Abenteuer wirklich ein Einzelroman ist oder ob es noch weitere (zwei) Bände geben wird.
Und nach dieser Entscheidung richtet sich die weitere Arbeit auch an diesem Roman.

Stand im Oktober 2007:
Draft 2: Tage 1 bis 18
Streichvolumen: 298000 Zeichen (etwa 200 Normseiten); Streichquote (gesamt): 29%
Job nicht mehr neu, aber immer noch fordernd. Bin überarbeitungsmüde und schreibe lieber (siehe
Novelle). Schneckentempo, aber immerhin Vorwärtsbewegung.

Stand im März 2007:
Draft 2: Tage 1 bis 16
Streichvolumen: 265000 Zeichen (etwa 180 Normseiten); Streichquote (gesamt): 28%
Neuer Job, neue Herausforderungen, weniger Zeit. Es geht weiter, aber langsam.

Stand im August 2006:
Draft 2: Tage 1 bis 16
Streichvolumen: 265000 Zeichen (etwa 180 Normseiten); Streichquote (gesamt): 28%
Die Arbeiten an der SF-Novelle haben den "großen" Roman etwas in Stocken geraten lassen. Bin zu ungeduldig und will alles gleichzeitig ... Wenn die Novelle fertig ist, geht's hier mit Hochdruck weiter.
Ziel: Draft 2 soll am Ende des Jahres beendet sein.

Stand im Febuar 2006:
Draft 2: Tage 1 bis 13
Streichvolumen: 217000 Zeichen (etwa 150 Normseiten); Streichquote (gesamt): 29%
Trotz der vielen Streicherei ist noch ein Haufen Text übrig (365 Normseiten). Fatalerweise bedingen die Erkenntnisse aus dieser Überarbeitung wieder neue Überarbeitungen. Draft 3 läßt grüßen.

Stand im September 2005:
Draft 2: Tage 1 bis 9
Streichvolumen: 140000 Zeichen (97 Normseiten); Streichquote (gesamt): 30%
Es geht (wider Erwarten) gut voran. Ich ziehe eine seltsame Befriedigung daraus, Szenen zu streichen ... Sitze mit zusammengekniffenen Augen davor und frage mich: "Hast du was mit der Haupthandlung zu tun? Oder mit einem der Nebenstränge? Nein? Dann raus!"

Stand im Juli 2005:
Draft 2: Tage 1 und 2
Streichvolumen: 21000 Zeichen (11 Normseiten); Streichquote (gesamt): 20%
Das Kürzen hat begonnen. Allerdings läßt es sich schwieriger an, als ich gedacht habe. Aus vorher 71 Normseiten habe ich 59 Seiten gemacht. Das Ziel von (nur) 800 Normseiten am Ende kommt mir unerreichbar vor. Aber ich arbeite daran ...

Stand im April 2005:
Lektüre am Stück
Ich habe den Roman zum ersten Mal am Stück gelesen. Vieles gefällt mir, einiges ist verbesserungsbedürftig. Nach vier Jahren Schreibzeit paßt der Anfang nicht ganz zum Ende. Etliches, was ich hinten brauche, muß vorne noch stärker angelegt werden ...

Stand am 6. Dezember 2004:
1027 Normseiten Gesamtlänge im ersten Entwurf (Tage 0 bis 24, KissOff)
Während Ameron der Heilung nachjagt, überfällt Okoun den Tempel in Anducco und nimmt Borenor und Lemea als Geiseln.
Ameron kann das Rätsel um die Weiße Seuche lösen, doch ist er schnell genug, um Borenor noch zu retten?

Stand im Oktober 2004:
885 Normseiten (Tage 0 bis 18, Teile von 19 bis 23)
Ameron, Borenor und Lemea fliehen nach Anducco. Während Ameron den Tempel nicht betreten darf, stellen Borenor und Lemea dort Nachforschungen an. Doch dem Jungen geht es immer schlechter - die Seuche ist bei ihm ausgebrochen.
Okoun hat die Gruppe wieder aufgespürt und nimmt Borenor und Lemea als Geiseln mit nach Nharino zurück.

Stand im August 2004:
752 Normseiten (Tage 0 bis 16, Teile von 17 und 23)
Okoun folgt Borenor bei seiner Flucht aus Nharino und stellt Ameron im Tempel der Göttlichen Kinder in Harlins Furt. Mit einem Trick schiebt der Priester Ameron einen Brand im Tempel unter, für den die Tempelbewohner Ameron rituell bannen. Okoun nimmt den Verletzten gefangen, doch Borenor und Lemea können Ameron in der Nacht befreien.

Stand im Juli 2004:
634 Normseiten (Tage 0 bis 13, Teile von 14, 15, 17 und 23)
Ameron trifft Lemea wieder, die ihn und Borenor schon bis Nharino begleitete. Sie ist verletzt, doch sie dankt Ameron die Behandlung ihrer Wunden mit einer ungeheuren Behauptung: Ameron, der die Heilmagie, das Mahan, verabscheut, benutze sie selbst, um zu heilen.

Stand im April 2004:
Das Tagebuch des Antagonisten (123 Manuskriptseiten) resultiert in einer weiteren Perspektive für den Roman
54 Normseiten (Tage 3, 7, 12, 17, 23)
Okoun beginnt als Hauptmann der Stadtwache, ein Mann mit unerschütterlichem Glauben an den Einen Gott. Wie wird er zum fanatischen Priester, der seinen Glauben verrät, um Ameron zu töten?

Stand im November 2003:
546 Normseiten (Tage 0 bis 11, Teile von 12 bis 15)
Amerons Erzfeind Okoun, nun Priester des Einen Gottes, taucht in Nharino auf: Er sucht Ameron und Borenor. Der Junge muß aus der Stadt fliehen.

Stand im Juli 2003:
496 Normseiten (Tage 0 bis 11, Teile von 12 bis 14)
Das Leben in Nharinos Stadtwache verlangt Borenor alles ab. Und er darf sich nicht einmal mit seinem Onkel, dem Kommandanten, treffen. Denn das könnte ihn verraten.
Ameron hat Nharino verlassen und fährt in Richtung Harlins Furt.

Stand im Mai 2003:
445 Normseiten (Tage 0 bis 11)
Borenor wird bei der Stadtwache in Nharino aufgenommen, dessen Kommandant Perret ist. Doch das Soldatenleben ist anders als er sich erträumt hatte.
Ameron hat in Nharinos Bibliotheken neue Informationen gefunden, doch weiß er immer noch nicht, wieso die Priester ihn jagen. Aber er hat eine Spur der Heilung gefunden: er muß nach Harlins Furt.

Stand im März 2003:
340 Normseiten (Tage 0 bis 10)
Der einzige Durchgang zu den Südländern, die Stadt Nharino, ist von den Priestern des Einen Gottes versperrt. Nur Perret, Amerons Bruder, kann sie noch in die Stadt schleusen ...

 
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