Ein Glückstag ist der Tag, an dem du einen Entschluß faßt.
Chinesisches Sprichwort

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Zeitungsartikel: Miss Everest

Dieser Artikel ist auch auf meinem Blog und kann dort kommentiert werden.

Auf dem Mount Everest mit dem Everlasting Rest Team
 
ein Erfahrungsbericht
 

Die Recherche für mein aktuelles Projekt treibt mich durch das Netz zu diversen Arztblogs. Es gibt viele, aber einer ist dabei, der ist anders. Bei Monsterdoc geht es nicht um skurile Patienten, merkwürdige Erfahrungen in der Klinik oder die putzigen Vorstellungen von Krankenhausverwaltungen. Nein, hier gibt es Satire, medizinische Ratschläge, Musik, Comics, beindruckende Vielfalt, witzig verpackt.
Und beim Chefarzt (Cheffe), dem Betreiber der Monsterdoc-Seite, gibt es Hajo, den Stationsarzt in der Chirurgie. Deswegen bin ich da gelandet, denn mein Protagonist ist ja auch Chirurg. Hajo läuft unter „Soap“ und mit ein bißchen Herumklicken war klar: Hajo ist eine Figur vom Cheffe. Nur stand da lange nichts von Hajo. Schade.
Doch dann kam der 17. Januar 2010. Hajo war gereift, Zeit verstrichen. Und er wollte Expeditionsarzt sein auf dem Mount Everest.

Mount Everest? Wen interessiert das denn? Mich jedenfalls nicht ...

Aber immerhin, Hajo war in der Zwischenzeit Unfallchirurg geworden und damit per se interessant für mich. Die letzte Hajo-Story war mehr Slapstick, mal sehen wie das hier so wird. Erstmal mitlesen. Die Geschichte wird kontinuierlich fortgesetzt, der Cheffe scheint für Hajo ein Konzept zu haben, das ist schon mal gut. Es wird fleißig kommentiert. Aber ich habe dazu nichts zu sagen ...
Die Posts werden im Februar weniger. Hmm, eigentlich schade, lachen tut doch gut ... Doch Ende Februar nimmt die Geschichte wieder an Fahrt auf, es klinken sich die ersten Blogger in das Projekt ein. Die Teilnehmerliste wächst, Everest-Posts erscheinen in anderen Blogs. Verrücktes Volk.

Das Ganze nimmt irgendwie eine eigentümliche Dynamik an, immer mehr Blogger stoßen dazu, ein wilder Haufen. Der Cheffe hat aber immer alles im Griff, die Richtung ist klar, und doch scheinen die Expeditionsteilnehmer Einfluß auf die Story zu nehmen. Hajo tritt etwas in den Hintergrund. Aus „Hajo geht auf den Mount Everest“ wird die „größte Blogger-Expedition aller Zeiten (und der Welt)“. Ach? Interessant.
Dann der Aufruf des Cheffe, sich zu beteiligen, kurz vor Abflug. Sind nicht alles Mediziner, nicht alles Blogger, da würde ich doch gar nicht auffallen, oder? Ist doch witzig, Lust habe ich ja schon, aber so recht entschließen kann ich mich nicht. Schließlich habe ich mich nie auf einer dieser Seiten aktiv beteiligt ... kenne ja keinen ... sich da einfach reindrängen ...
Und dann fliegt die Gruppe ab nach Kathmandu, und der Zug ist abgefahren, sozusagen. Wer sich nicht entschließen kann, bleibt halt zu Hause ...

Kathmandu, dann das Basislager der Nordroute (Base Camp, BC, 5182m Höhe, China/Nepal). Ganz offenbar haben die Expeditionsteilnehmer das Ruder übernommen, aber immer wieder gibt es Anweisungen von Hajo oder dem Cheffe, wann was passieren wird, zum Beispiel der Aufstieg ins Advanced Base Camp (ABC, 6492m). Der Rest der Zeit ... frei zum Spielen für alle Beteiligten. Geschäfte werden erfunden, Zeltrangeleien, Yak-Kaffeespezialitäten. Einer bezieht sich auf den anderen, es wird herrlich herumgesponnen, als wären sie wirklich dort. Es macht viel Spaß, das zu lesen, da steckt so viel Potential drin! Und meine Wehmut wächst, daß ich nicht dabei bin.

Elena kommt ins Spiel, Unfall am Berg, Hajo schickt sie nach ihrer Behandlung ins BC zurück ... auf einem Yak, das wieder ins ABC hoch muß ... Kurzentschlossen erfinde ich ein Alter Ego, Federkiel, erzähle eine haarsträubende Geschichte von der Flucht aus einem Isolationszelt für kranke Autoren unten im BC mit Hilfe von Elena, die dort zurückbleibt.
Federkiel schwingt sich aufs Yak, hinauf ins ABC, voller Hoffnung, daß das Everlasting Rest Team einen tippwütigen Schreiberling verkraften würde. Federkiel hat ihren ersten Kommentar in Folge 16 des Medizin-Thrillers auf der Monsterdoc-Seite.

Allerdings macht mir meine Fluchtgeschichte aus dem BC gleich Probleme, weil die Gruppe am nächsten Tag wieder absteigen wird. Ups, ich hätte mich mal informieren sollen, wie das so läuft am Berg. Aber eigentlich ist das ja der Spaß an der Sache, auf das Unvorhergesehene, das die anderen beisteuern, zu reagieren.
Zurück im BC können Hajo und Federkiel Elena aus dem Isolationszelt retten. Hajo mag Elena, das ist klar, da kann man doch was draus machen ... Und schon war ich mittendrin statt nur als Leserin dabei. Rockzelt, Yaks, Miss Everest-Wahl, German-TV und dumme Kommentare. Herrlich!
Bald kommen die ersten seltsamen Vorfälle im BC vor, die Polizei wird eingeschaltet, das Gerede über den Maulwurf geht los. Oben im ABC spielen sich die nächsten Dramen ab, Expeditionsteilnehmer werden angegriffen, der Yeti wird gesehen. Wir steigen wieder auf, zum ersten Mal auf den Nordsattel (7000m).
Doch wie sieht es da aus? Wenn ich dabei bin, dann aber richtig. Google Earth hilft schnell aus, erstaunlich viele Bilder vom BC, ABC und der Route zum Nordsattel. Beeindruckende Bilder, Neugierde geweckt. Mein Gedächtnis sagt mir, daß sich im Haushalt die Everest-Dokumentation befinden müßte, die es mal im IMAX gab. Gesucht, gefunden, geguckt. Falsche Route, über Süden, egal, Drama am Berg, Saison 1996, haufenweise Tote.
Mich beschleicht ein ungutes Gefühl. Und da soll ich Federkiel raufjagen? Und dann in etwas, das „Medizin-Thriller“ heißt? Federkiel ist mir ans Herz gewachsen (weil sie mir so ähnlich ist?). Aber mit gefangen, mit gehangen ... Und wenn ich die Expedition zwar nicht bestimmen kann, zurücklaufen (und kneifen) kann ich ja immer. Also weiter recherchieren, Internet ist immer gut, Dokumentationen über kommerzielle Besteigungen des Everest und ja! Die Nordroute, zwei Mal sechs Folgen für Discovery Channel gedreht. Amazon -> Warenkorb.

Das Everest-Syndrom hat mich voll erschwischt. Die Story muß nun irgendwie in den Tagesablauf eingebaut werden. Zug zur Dienstreise geht 6:21? Kein Problem, Kommentar wird vorgeschrieben, die unsägliche Uhrzeit (vor fünf) mit eingebaut, man muß ja flexibel sein. Leider kann der private Lappi im Zug kein Internet, man kann halt nicht alles haben. Aber manchmal sind Dienstreisen unerträglich lang ...
Zum Blog kommt Twitter als Medium dazu, also anmelden, Federkiel ist schon vergeben, macht nichts, kreativ sein, es wird Feederkiel. Die Miss Everest-Wahl wird konkreter, Elena und der Leiter ihrer Expedition, Carlos, kommen wieder ins Spiel. Abgedreht – aber irgendwie wohl nicht genug, denn manch ein Leser scheint uns wirklich ernst zu nehmen. Unglaublich ... oder nicht? Wer von Anfang an mitgelesen hat, dem mußte das alles klar sein. Doch Quereinsteiger? Tja ...
Es fällt mir auf, daß einige „echte“ Expeditionsteilnehmer sehr ruhig bis nicht-existent geworden sind. Woran liegt es? Flaute in der Mitte? Wetter? Zu abgedreht? Nicht abgedreht genug? Keine Ahnung. Aber ein paar Unermüdliche sind dabei, und so geht die Geschichte unaufhaltsam weiter.

Hajos Freundin, die zuhause geblieben war, schießt ihn ab. Das Team muß ihn wieder aufbauen, allen voran Elena. Der Tag des Gipfelsturms kommt näher, 17. Mai, wie praktisch, da bin ich zuhause. Bis dahin ist für alle Expeditionsteilnehmer noch mal Ausruhen angesagt. Glauben wir – aber auf einmal tauchen Uniformierte am Berg auf, die nach Elena und Federkiel suchen! Die GAHL kommt wieder ins Spiel (Gilde zur Ausrottung Hirnverbrannter Literatur), aus deren Isolationszelt Federkiel und Elena vor so vielen Kommentaren entkommen sind. Die GAHL wird schnell zu einer radikalen Anti-Blogger-Gruppierung, die dem ganzen Team nachstellt. Huch, das ist alles meine Schuld ...
Die Lage spitzt sich zu, Spür-Yaks und Kopfgeld. Und dann die Katastrophe – der Cheffe wird im BC festgehalten, die GAHL rückt vor, uns einzukesseln. Wir können nur nach oben fliehen, doch eigentlich ist das Wetter zu schlecht! Hajo verschwindet, mit ihm noch ein paar Leute, Verunsicherung. Was geht hier ab? Und, wie kraß, irgendwie komme ich mir vor, als wäre ich selbst, nicht Federkiel, gefangen in der Story! Keine Ahnung, was geschehen wird, Dinge passieren, die ich nicht steuern kann. Beunruhigend.
Und aufregend.

Wir müssen Wache schieben, Gefahr von allen Seiten. Doch für Hajo wendet sich alles erstmal zum Guten, die GAHL wird zumindest am Everest zerschlagen, bleibt noch der Maulwurf im Team. Aber – der Gipfel kann kommen! Jeden Tag ein Post, wir kommen dem Dach der Welt immer näher. In Folge 32 sind wir kurz vor der Todeszone, Hajo legt fest, wann wer losgeht. Federkiel ist in der mittleren Gruppe, Start Mitternacht. Gut, war zu erwarten. Wer muß schon schlafen? Leider morgen wieder Dienstreise, bin aber in der Nähe und hoffentlich gegen eins fertig, damit ich live auf dem Gipfel dabei sein kann.
Doch eines verwirrt mich ... erschreckt mich. Wieso schreibt Hajo, daß dies sein LETZTER Post sein wird? Weiß man da was nicht?

Das Finale und der Zeitplan hat die Blogger wieder an den Rechner geholt, etliche sind online, als die Expedition gruppenweise aufbricht. Irre! Gegen eins klinke ich mich aus, aber morgens muß ich gucken, nicht mehr viel passiert, also schnell ein, zwei Kommentare, Probleme mit dem Aufstieg zeichnen sich ab, Stau am kritischen Second Step (8577m), die Zeit tickt davon. Mist, muß los zur Arbeit, bin aber zuversichtlich, kurz vor dem Gipfel Federkiel wieder steuern zu können. So lange werden sie meine Figur schon mitschleifen.
Termin beendet, schnell zu meinen Eltern, zum Essen verabredet. Ausgerechnet heute! Mittagessen? Sorry, Mama, wir sind gerade kurz vor dem Gipfel, das geht jetzt nicht.

Hajo klappt zusammen. Will der Cheffe ihm den Gipfel verwehren? Das Team treibt Hajo an, am Ende schafft er es auf den Gipfel mit Hilfe von Elena. Doch ich bin mißtrauisch. Wer schon so wenig Kraft hat beim Aufstieg, wie soll der heile wieder runter kommen? Und ich weiß, das weiß auch der Cheffe ... Er wird doch jetzt wohl auf den letzten Metern nicht realistisch werden wollen?
Wir sind alle oben, doch das Wetter zieht sich zu. Mann, auch das noch, wie soll das gut gehen? Wir machen schnell die Gipfelfotos für die Miss-Wahl und dann nichts wie runter! Zwei Bloggerinnen schnallen ihre Speedriding-Ausrüstung um und los geht es! Wenn das nicht abgefahren ist!
Dann beginnt der Abstieg, ein bißchen Pause, gut, schnell essen, zum Nachtisch muß ich leider wieder vor den Laptop ... Meine Eltern runzeln die Stirn, machen das aber alles mit. Begeisterung ist eben ansteckend ...

Die meisten Unfälle passieren beim Abstieg. Das Adrenalin läßt nach, die Kräfte schwinden, das Wetter zieht zu. Gefährlich! Und auf einmal gibt es zwei brandheiße Situationen – die Gleitschirmspringerinnen sind gegen den Berg geprallt, keine Ahnung, wo sie sind, verletzt und desorientiert. Die Absteigergruppe zieht sich auseinander, kein Überblick mehr. Fahre zwischendurch nach Hause, setze mich aber gleich wieder an den Rechner, geht gar nicht, daß ich das verpasse.
Während ein Teil der Gruppe samt Federkiel erschöpft ins Lager taumelt, kommt plötzlich raus, daß Hajo und Elena noch am Second Step sind! Eine Katastrophe, so spät am Tag, kein Sauerstoff und dann in der Todeszone.
Todesurteil.
Aber das kann der Cheffe doch nicht tun, oder? ODER??

Die Lage um die beiden verunglückten Springerinnen entspannt sich, verletzt, aber gerettet von einer anderen Truppe. Aber um Hajo und Elena scheint es geschehen, kein Sauerstoff, beginnende Höhenkrankheit, sie sitzen nur, bewegen sich nicht mehr, dunkel, Schneesturm. Jetzt kriege ich langsam wirklich Angst. Der Cheffe wird doch nicht den Hajo dort oben auf dem Berg lassen? Das Team ist einer Meinung, Hajo muß geholfen werden, aufmunternde Kommentare noch und nöcher. Elena postet zum ersten Mal, ich schöpfe etwas Hoffnung, zwei der „freien“ Expeditionsteilnehmer kehren um, Hajo zu retten. Oder doch nur eine dramaturgische Wendung des Cheffe? Und Federkiel kann nichts machen, sitzt im Lager fest, völlig erledigt vom eigenen Auf- und Abstieg. So muß sich Ohnmacht anfühlen ...
Verdammt, ich kann nicht mehr! Schafft diesen Kerl endlich vom Berg! Die Kommentare kommen im Minutentakt, der Rechner baut die Seite nicht schnell genug auf, Himmel, schon wieder fünf neue Kommentare, hoffentlich widerspricht sich nichts ... Egal, weitertippen.

Nach insgesamt zwei nervenaufreibenden Stunden hat der Cheffe endlich ein Einsehen: die Rettungstruppe findet Hajo und Elena, sie sind wieder auf dem Weg nach unten. Und mir scheint, alle Blogger sinken erschöpft ins Bett. Mir jedenfalls geht es so ...

188 aufreibende Kommentare später kommt das Team samt den Verletzten auf dem Nordsattel an, wo der Chefarzt auf uns wartet. Puh, wir sind wieder in guten Händen. Doch es dauert noch einen aufregenden Tag mit Lawinen und Gletscherspalten, ehe alle unten alle im BC ankommen. Gemischte Gefühle. Geschafft ... doch das Ende der Expedition naht.

Aber es folgt noch die große OP-Party, der sich auch viele Blogger anschließen, die spontan (und spektakulär) ins BC kommen. Und auch die Miss-Wahl darf nicht fehlen. Als es damit nicht wirklich weitergeht, nimmt Federkiel sich ein Herz und präsentiert die 17 Gipfelfotos und noch zwei mehr. Der Cheffe zählt aus – und Miss und Mister Everest werden zwei der freien Figuren, wunderbar salomonisch.
Die OP-Party schafft es auf 160 Kommentare in fünf Stunden, Wahnsinn! Der Morgen danach ... auch hier noch ein paar Kommentare, irgendwie scheinen alle zu merken, daß es jetzt vorbei ist ... Hajo löst das Team auf, doch irgendwie ... tja, irgendwie kommen Diskussionen auf über die nächste Expedition.

Ich wäre dabei. Auf jeden Fall.

Warum?
Es kostet Zeit, und nicht wenig. Zeit ist kostbar, Zeit ist begrenzt. Und wenn man mitmacht, muß man sich an die Regeln halten, auch wenn das manchmal bedeutet, nicht genug zu schlafen oder das irgendwie in den Tagesablauf einzubauen. Aber es ist etwas Besonderes, auf die Kommentare der anderen Teilnehmer und die Posts zu reagieren. Neue Ideen in die Welt zu setzen und zu gucken, ob jemand sie aufgreift. Nicht zu wissen, was kommt.
Es macht Spaß, als Autor mal nicht nur auf sich selbst gestellt zu sein, über die Ideen und Sprüche der anderen zu lachen und wirklich zu hoffen, daß alle Figuren es bis zum Ende schaffen. Aber sich dessen nicht sicher zu sein ...
Ich habe zwischendrin immer wieder an die “44 Stunden“ gedacht. Ähnlich und doch überhaupt nicht. Wir hatten da eine Vorbereitung, klar, aber es war wirklich nach 44 Stunden vorbei, kurz und heftig. Und hier? Federkiel ist am 17. April 2010 eingestiegen, auf dem Gipfel waren wir am 18. Mai 2010. Ein ganzer aufregender Monat!

Kurz bevor es losging nach Kathmandu, schrieb der Cheffe vom Experiment der “neuen Medien”. Ich denke, es ist gelungen. Diese Story ist anders. Sie ist einmalig. Sie ist etwas ganz Besonderes.
Federkiel hat 173 Kommentare abgegeben, die meisten belanglos, viele davon verwirrt, ein paar mit Einschlag in der Story. Und wenn ich nicht mitgemacht hätte? Die Geschichte wäre anders geworden, Hajo wäre die Entführung durch die GAHL erspart geblieben, doch vielleicht wäre auch Elena in der Versenkung verschwunden. Aber das Team wäre trotzdem auf dem Everest gewesen, nur anders. Jeder wäre ein Verlust für das Everlasting Rest Team gewesen, das war eine Gemeinschaftsarbeit. Vielen, vielen Dank an alle, die mitgemacht haben, vor allem an den DJ des Rockzelts!

Das Team geht auseinander, keine Musik mehr im Rockzelt, keine abgefahrenen Yak-Rezepte. Jeder kehrt nach Hause und in seinen eigenen Blog zurück. Ich werde eine Weile brauchen, Federkiel und das Everlasting Rest Team aus meinem Kopf zu kriegen. Dieser Artikel ist auch ein Versuch, das irgendwie abzuschließen.
Federkiel in der Versenkung verschwinden zu lassen, widerstrebt mir. Sie hat sich gut bewährt auf dem Everest, ich habe sie befördert zum Twitter-Repräsentanten für meine Homepage.
Meine Besuche bei Monsterdoc werden jetzt wieder weniger werden – von stündlich auf täglich. Die amüsanten Artikel vom Chefarzt lesen, vielleicht ein bißchen kommentieren, mal wieder ein Musikvideo ansehen (hoffentlich!) oder einen Comic (wäre sehr cool!). Aber auch immer in der Hoffnung, etwas von Hajo zu lesen.

Manchmal muß man einfach Glück haben und zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein. Und sich entschließen, sich auf etwas Neues einzulassen. Die Chinesen wissen schon, wovon sie reden ...
Als Federkiel die Gipfelfotos präsentiert hat, war auch der Cheffe dabei. Es war mir klar, daß er sich nicht selbst zum Mister Everest kürt, aber für mich ist er es!
Danke, Cheffe, für die tolle Zeit.

Wie heißt es so schön? Man liest sich!

Yak! Yak!

© Petra Vennekohl, 22. Mai 2010

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